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Kaffeebewertung
Auke·Kaffeeexperte·4 Min. Lesezeit·Zuletzt aktualisiert: 09. Juni 2026

Espresso Crema verbessern: Tipps für die perfekte Schaumkrone

Was ist Crema und warum ist sie wichtig?

Crema ist die goldbraune Schaumschicht auf einem Espressoshot. Sie entsteht durch das Lösen von CO2 unter dem hohen Druck des Espressoprozesses. Gute Crema ist ein Zeichen für frische Bohnen, richtigen Mahlgrad und korrekte Extraktion. Sie trägt zum Aroma und zur Textur des Espressos bei und hält die Wärme länger im Getränk.

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Warum bleibt meine Crema nicht stehen?

Crema, die sofort zusammenfällt, deutet meist auf veraltete Bohnen hin. Frisch gerösteter Kaffee enthalt mehr CO2 und bildet mehr und stabiler Crema. Kaufen Sie Bohnen mit angegebenem Rtöstdatum und verwenden Sie sie innerhalb von zwei bis sechs Wochen nach der Röstung. Zu alte Bohnen, auch wenn noch nicht abgelaufen, bilden kaum noch Crema.

Zu wenig oder zu blasse Crema

Blasse oder dünne Crema kann an einem zu groben Mahlgrad liegen. Feiner mahlen erhoht den Extraktionswiderstand und verbessert die Cremabildet. Auch eine zu niedrige Brühtemperatur (unter 90 Grad) führt zu blasser Crema. Prüfen Sie die Temperatureinstellungen Ihrer Maschine. Bei einigen Einstiegsmaschinen ist der Thermostat nicht präzise genug und arbeitet manchmal zu kalt.

Zu dunkle oder bittere Crema

Eine sehr dunkle, fast schwarze Crema zeigt Überextraktion an. Der Kaffee ist zu fein gemahlen, die Brühtemperatur zu hoch, oder der Tampdruck zu fest. Alle drei Variablen beeinflussen sich gegenseitig. Beginnen Sie mit einer Variable: mahlen Sie etwas grober und beobachten Sie die Auswirkung auf Crema und Geschmack, bevor Sie weitere Änderungen vornehmen.