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Kaffeebewertung
Auke·Kaffeeexperte·5 Min. Lesezeit·Zuletzt aktualisiert: 09. Juni 2026

Cold Brew Kaffee selber machen: Anleitung und die besten Cold Brew Maker

Was ist Cold Brew

Cold Brew ist kaltgebrühter Kaffee: Grob gemahlener Kaffee zieht 12 bis 24 Stunden in kaltem oder raumtemperaturem Wasser. Keine Hitze, keine Druckextraktion. Das Ergebnis ist ein Kaffeekonzentrat, das weniger Säure und weniger Bitterkeit hat als heisskaffee. Der Geschmack ist glatter, oft mit leicht süßen Noten, ohne dass Zucker zugefügt wird.

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Das Grundrezept

Kaffee zu Wasser Verhältnis: 1:4 für Konzentrat (das Sie dann 1:1 mit Wasser oder Milch verdünnen), oder 1:8 für trinkfertigen Cold Brew. 100g grob gemahlener Kaffee plus 400ml Wasser ergibt nach 18 Stunden Ruhezeit etwa 300ml starkes Konzentrat.

Mahlgrad: deutlich gröber als für Filterkaffee. Zu feines Mahlen führt zu Überextraktion und Bitterkeit. Ziehzeit: 12 Stunden für milden Cold Brew, 18 bis 24 Stunden für kräftigeres Ergebnis. Temperatur: Kühlschrank (4 Grad) oder Raumtemperatur. Kühlschrank: sauberer Geschmack, längere Ziehzeit. Raumtemperatur: schneller fertig, aber empfindlicher bei wärrmen Sommertagen.

Cold Brew Maker im Vergleich

Toddy Cold Brew System (50 bis 60 Euro): Der Klassiker. Plastikbehälter mit Filter und Sieb, das in einen Glasbehälter entleert wird. Einfach zu bedienen, einfach zu reinigen. Für 1 Liter Konzentrat ausgelegt.

OXO Good Grips Cold Brew (60 bis 80 Euro): Kompakteres Design, Edelstahlsieb statt Papierfilter, eleganter für Kuchentische. Guter Kompromiss zwischen Funktion und Optik.

DIY-Alternative: Grobes Kaffeemehl in ein Weckglas geben, mit Wasser aufgiessen, abdecken, kalt stellen, nach 18 Stunden durch ein Passiertuch abgiessen. Funktioniert genauso gut, erfordert kein spezielles Gerät.