De'Longhi Eletta Explore Test 2026: Der Vollautomat mit Cold Brew und innovativem Mahlwerk
De'Longhi Eletta Explore Test 2026: Der Vollautomat mit Cold Brew und innovativem Mahlwerk
Der De'Longhi Eletta Explore kostet zwischen 700 und 900 Euro und gehört damit zur Premium-Kategorie der Vollautomaten. De'Longhi ist eine italienische Marke mit einer der breitetesten Produktpaletten in Deutschland, von der günstigen Magnifica-Serie bis zur Premium-Eletta-Linie. Der Eletta Explore macht mit einer Funktion auf sich aufmerksam, die bei De'Longhi Neuland ist: eine dedizierte Cold-Brew-Funktion.
In diesem Test untersuchen wir, für wen die Eletta Explore die richtige Wahl ist und ob die Cold-Brew-Funktion ein echter Mehrwert oder ein Marketing-Gimmick ist.
De'Longhi Eletta Explore: Was macht sie anders?
De'Longhi bewegt sich mit der Eletta-Linie im Premium-Segment. Die Eletta Explore setzt drei klare Prioritäten:
1. Cold Brew Funktion: Das ist die Neuheit. Die Maschine kann Kaltbrühuung direkt aus den gemahlenen Bohnen herstellen, ohne dass du vorher Espresso brühen und dann kühlen musst. Die Cold-Brew-Funktion brüht über etwa 8-12 Minuten bei Raumtemperatur (oder leicht gekühlt) und erzeugt einen natürlich miederen Säurebrot und würzigeres Profil als schnell gebrüher Eiskaffee. Das ist attraktiv für jüngere Kaffeetrinker und alle, die regelmäßig Eiskaffee oder kalte Milchgetränke konsumieren.
2. LatteCrema Hot and Cold System: Das Milchsystem der Eletta Explore ist vollautomatisch und kann sowohl heisse als auch kalte Milch aufschäumen. Das bedeutet, du kannst auf Knopfdruck vom Latte (heisse Milch) zum Eiskaffee mit kaltem Milchschaum wechseln. Das ist im Markt selten. Die meisten Vollautomaten mit Kalt-Funktionen erfordern manuell gekühlte Milch.
3. 13-stufiges Keramikmahlwerk mit Cone Grinder: Das Mahlwerk ist in dieser Preisklasse überdurchschnittlich. 13 Stufen bieten ausreichend Flexibilität für verschiedene Bohnensorten, und die Keramik-Cone-Konstruktion (nicht die schnellen Stahl-Scheiben) produziert weniger Wärme, was das Kaffeearoma besser bewahrt.



4,3-Zoll TFT Farbdisplay und 30 Getränkevoreinstellungen
Die Eletta Explore hat ein grosses, gut lesbares TFT-Farbdisplay. Du siehst Fotos der Getränke und nicht nur abstrakte Symbole. Die Maschine kommt mit 30 Getränkeprogrammen ab Werk, was mehr ist als viele Konkurrenten in dieser Klasse anbieten. Das macht es einfach, neue Dinge auszuprobieren, ohne jedes Mal Settings neu zu programmieren.
Gleichzeitig kannst du bis zu 6 persönliche Lieblings-Profile speichern. Das ist sinnvoll in Haushalten, in denen verschiedene Menschen unterschiedliche Kaffeestilen trinken.
Dual-Boiler und MyLatteDuo-System
Der Dual-Boiler ist eine teurere Technologie. Zwei separate Wärmsysteme ermöglichen es, gleichzeitig Kaffee und Dampf zu nutzen, ohne dass du warten musst. Das ist praktisch, wenn du in rasantem Tempo mehrere Milchgetränke nacheinander brauchst.
Das MyLatteDuo-System ermöglicht es dir, zwei verschiedene Getränke gleichzeitig zu brauen, zum Beispiel einen Doppel-Espresso und einen Cappuccino, ohne dass die Maschine umschalten muss. Das ist ein Premium-Feature, das du bei günstigeren Modellen nicht findest.
Vergleich mit der Jura Z10
Die Jura Z10 ist der direkte Konkurrent. Sie kostet ähnlich (800-950 Euro) und hat auch eine Cold-Brew-Funktion. Der Unterschied liegt im Detail:
Cold Brew: Beide haben es, aber De'Longhi hat auch automatisches kaltes Milchschäumen. Die Jura Z10 erfordert hier manuellen Aufwand oder gekühlte Milch im externen Behälter.
Mahlwerk: De'Longhi hat 13 Stufen (Keramik-Cone), Jura hat 20+ Stufen (Stahl-Scheiben). Hier hat Jura einen Vorteil für Enthusiasten, aber für normale Verwendung ist der Unterschied minimal.
Display: De'Longhi hat ein größeres, farbiges TFT-Display, Jura hat ein schwarz-weisses Touchscreen-Display. De'Longhi ist hier visuell reizvoller.
Für Käufer, die kalte Milchgetränke als wichtigen Teil ihres Alltags sehen, ist die De'Longhi Eletta Explore die bessere Wahl, weil das kalte Milchschäumen automatisch erfolgt.
Vergleich mit der Siemens EQ9 s700
Die Siemens EQ9 s700 kostet ähnlich und hat Home-Connect-App-Steuerung. Die Siemens hat aber keine Cold-Brew-Funktion. Sie ist für Käufer interessant, die Remote-Kontrolle vom Handy und ein stabiles, bewährtes System wollen.
Die De'Longhi hat kein App-System, dafür aber spezialisierte Cold-Funktionen. Das ist ein Trade-off zwischen Komfort (App) und Spezialisierung (Kaltgetränke).
Für wen ist die De'Longhi Eletta Explore die beste Wahl?
Die Eletta Explore ist ideal für:
Eiskaffee- und Cold-Brew-Fans: Wenn du regelmäßig kalte Getränke konsumierst, ist die automatische kalte Milch-Funktion ein echter Mehrwert gegenüber Konkurrenten.
Milchkaffee-Enthusiasten: Das LatteCrema-System ist zuverlässig und bietet sowohl heisse als auch kalte Variationen.
Nutzer in mehrköpfigen Haushalten: Mit 6 Profilen und 30 Getränkeprogrammen ist die Maschine flexibel genug für verschiedene Geschmäcker.
Design-bewusste Käufer: Das farbige Display und die moderne Optik machen einen besseren Eindruck auf der Küchenarbeitsplatte als manch günstigere Alternative.
Nicht ideal für: Remote-Steuerungs-Fans (keine App) oder absolute Espresso-Puristen, die 20+ Mahlgradabstufungen brauchen.
Unser Fazit
Die De'Longhi Eletta Explore ist ein gelungenes Premium-Gerät für eine spezifische Käufergruppe: Menschen, die moderne Features (Cold Brew, automatisches kaltes Milchschäumen) mit solidem italienischen Handwerk verbinden wollen. Sie ist nicht die günstigste Wahl, aber für kalte Getränke das beste Preis-Leistungs-Gerät im Markt 2026.
Wenn du im Sommer regelmäßig Eiskaffee mit Milchschaum trinkst, ist dieser Vollautomat eine Überlegung wert.
Aktuelle Preise der genannten Maschinen

Cold Brew auf Knopfdruck, Over Ice, LatteCrema: De'Longhis innovativster Vollautomat.

Juras bestes Heimgerät: KI-gestützte Brühoptimierung für perfekte Ergebnisse.
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